Hoffnung – Verzweiflung

Schicken Sie uns Ihre Kritiken und Beurteilungen von The Age Of Stupid - warum tun wir nichts? für die unten stehende Sparte.

'Alle Kommentare von Leugnern des Klimawandels/Skeptikern werden gelöscht. Die Diskussion darüber, ob der Klimawandel zumindest teilweise hausgemacht ist, ist definitiv vorbei. Einer der wichtigsten Gründe dafür, warum wir jetzt nur noch so wenig Zeit haben, um den unkontrollierten Klimawandel abzuwenden, besteht darin, dass wir Jahrzehnte mit diesen nutzlosen, schlecht-informierten und verschleiernden Argumenten verschwendet haben. Mehr Infos unter Leugnung des Klimawandels.

Falls Ihnen unser Film aber gar nicht gefallen hat und Sie sich unbedingt negativ darüber äußern wollen, lassen Sie sich nicht aufhalten.

.

Lisa on 27th Sep 2010 said:

Hi.
ich habe den Film zwar nicht gesehen, was aber bei all diesen Filmen bisher gefehlt hat war, daß man diesen "Stupids" nie gesagt hat , WAS sie tun können, um die Welt zu retten. Immer wird nur das grausame Endergebnis gezeigt. Natürlich will das keiner, aber solange die Menschen keinen "Fahrplan" bekommen, wird sich nichts ändern. Selbst denken ist ja auch soooooooooooo anstrengend.
(Ich z.B. bin Bio-Vegetarierin, Nichtraucherin, Antialkoholikerin, brauche nicht jeden Monat neue Klamotten, benutze Ökostrom, mit dem ich auch noch sparsam umgehe, usw.)
Man muß den Menschen sagen, WAS sie tun können, und erklären wieso.
UND, solange die Politiker nicht aufwachen, und anstatt diesen Fahrplan herauszugeben, - (weil ja keiner selbst denken kann oder will, die Politiker anscheinend auch nicht -), weiterhin nur geld- und machtgierig sind (wie die meisten anderen Menschen auch) - "age of stupid" eben, - bleibt alles wie es ist.
Es geht ja nicht nur um den Klimawandel !, diese Geldgier - diese Dummheit - diese Zerstörung zeigt sich in so vielen Dingen, z.B. müssen Unmengen an Tieren tagtäglich unerträgliches Leid ertrtagen, und werden dann noch auf grauenvolle Art und Weise abgeschlachtet, - für Pelzmäntel, für Vorführungen, damit jeder jeden Tag billiges Fleisch essen kann, usw. usw., sie werden massenhaft gezüchtet, nur um sie zu verkaufen, was auch dazu beiträgt, daß unsere Tierheime aus allen Näten platzen.
Was ist mit der Fleischmafia, die vom Staat auch noch subvensioniert wird !?, was mit "immer mehr, immer schneller, immer besser...." die Menschen werden immer gieriger, offensichtlich verblöden sie zusehens - vor ihren PCs + TVs und in ihren permanenten Handiegesprächen, und ich denke, nur weitere und noch größere Katastrophen können sie - vielleicht - bremsen, denn erst wenn sie es am eigen Leib zu spüren bekommen, nicht nur im TV sehen, werden sie merken, daß die Zerstörung unseres Lebensraums eine reale Tatsache ist, die uns am Ende alle betrifft.
Aber dann ist es zu spät !
Okay, - ich will mich nicht länger aufregen, denn ich kann es -leider - nicht ändern.
Es ist wie es ist => "Age of Stupid" - und das seit es Menschen gibt.
Offensichtlich gehört dieses Zeitalter zur Bewußt-Seins-Entwicklung.
In diesem Sinne - sollten wir alle mal in uns gehen, und uns der wirklich wichtigen Dinge des Lebens - bewußt - werden.

Ralf on 29th Aug 2010 said:

Ich habe den Film gestern Abend bei einer Veranstaltung in Köln gesehen.
Meine Kritik dazu im Folgenden fällt ein bißchen negativ aus, allerdings möchte ich ihr vorausschicken, dass ich in den vergangenen Jahren sehr viele Doku-Filme dieses Genres gesehen habe und daher den direkten Vergleich ziehen kann.

Ebenfalls vorweggeschickt sei, dass ich den Film - auch im Vergleich zu anderen dieser Art - trotz meiner Kritik ganz okay fand und mich sehr darüber freue, dass es immer mehr FilmemacherInnen gibt, die sich dieses wichtigen Themas intensiv annehmen und so einer immer breiter werdenden Menge an Menschen diese Themen nahe gebracht werden kann!

Auch werde ich mir die Film-DVD in jedem Fall bestellen, sobald sie erscheint, und den Film sicher noch einmal - auch mit Freunden - ansehen.

Ersklassig finde ich den Titel und die dahinter stehende Grundidee - "Age Of Stupid".

Meine Kritik beruht auf einem gewissen Maß an Enttäuschung, da meiner Ansicht nach aus der wirklich sehr guten Grund-Idee eines Rückblicks auf das "Zeitalter der Dummen (bzw. der Dummheit)" deutlich mehr gemacht hätte werden können.

Ich fand den Film u.a. aus diesem Grund insgesamt etwas mau und sehr wenig aufrüttelnd, stellenweise sogar langweilig und in weiten Strecken vorhersehbar.

Der Film recyclet leider etliche - zumindest mir persönlich - aus einigen anderen Dokufilmen bekannte Aussagen und Informationen.

Schwache, in mittlerweile mehr als einem halben dutzend Doku-Filmen diese Genres genutzte stereotype Aussagen, wie z.B. "wenn alle so wie die Amerikaner und die Europäer weitermachen würden, dann bräuchten wir 5 Erden" ... wechseln sich mit schwachen Protagonisten, die zum großen Teil schwache Geschichten zu erzählen haben ab.

Da wäre der pensionierte Ölindustrie-Geologe aus New Orleans, der während des Hurricans "Kathrina" alles verloren hat und gegen Ende des Films mit seiner dicken Harley zu einer Bar fährt und sodann einen stereotypen "Whiskey on the Rocks" bestellt, aber im Grunde ziemlich blaß und langweilig portraitiert wird.
Da ist der nur leicht selbstdarstellerische Gründer einer Billigflug-Linie aus Indien, der bis auf ein paar überzogene Anbrüller ggü. seinen Angestellten ebenfalls rechts blaß erscheint.

Einzig die junge, sympathische angehende Ärztin aus armen Verhältnissen in Nigeria und ein wenig auch die für den Bau eines Windparks kämpfende britische Familie, sowie der alte Schweizer Bergführer bringen noch einen Ansatz von Emotionalität in den Film, was aber meiner Ansicht nach leider nicht ausreicht um ein gewisses Maß an "Aufrüttelung" zu erreichen.

Zwischendrin dann nach "Michael-More-Manier" bekannte Zeichentrick-Einspieler-Sequenzen, die in der Retrospektive überspitzt einzelne Situationen aus unserer Gegenwart darzustellen versuchen, es aber nicht schaffen, das Thema kraftvoll zu unterfüttern.

Das Ganze ebenfalls in der Retrospektive erzählt und moderiert vom "Archivar", gespielt von Pete Postlethwaite, der uns im Jahr 2055 in seinem Archiv-Turm sitzend hektisch auf einem Glas-Touch-Bildschirm "klickend" Video-Ausschnitte mit der nach 20-30 Spielminuten so langsam gähnend erscheinenden "Wir haben es nicht geschafft"- / "Warum haben wir nichts getan"-Aussage präsentiert.

Mein persönliches Fazit:

Dem Film fehlen ein wenig die dramaturgischen Spitzen, es macht ein wenig den Eindruck, als hätten sich die FilmemacherInnen nicht so ganz rangetraut an das, was als "Doku-Drama" auf dem Filmplakat angekündigt wird.

In meinen Augen ein Film, der für Menschen, die gerade erst damit beginnen sich mit dem Thema des Klimawandels aktiv auseinanderzusetzen, ein guter Einstieg ist, dem es aber für "Fortgeschrittene" ein wenig an Fakten-Unterfütterung und dramaturgischen "Oha!-Effekten" fehlt.
Ein klein wenig mehr Provokation hätte dem Film gut getan.

Insgesamt: sehenswert, Bewertung 6 von 10 "Sternchen"

Stefan on 18th Aug 2010 said:

Ich habe mir die Premierenvorstellung des Films in München angesehen und mich sofort am nächsten Tag - nach Jahren des Verschiebens - für ein berufsbegleitendes Masterstudium Erneuerbare Energien eingeschrieben. Ein sehr aufrüttelnder Film, der ohne moralischen Zeigefinger auskommt und die Entwicklung zeigt, die die Welt ohne Gegensteuern nehmen wird. Sollte sich wirklich JEDER ansehen und seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

Frederico on 12th Jul 2010 said:

Es geht nicht ums CO2, sondern es geht um Macht und Gier.
Wer das nicht kapiert, dreht weiter seine Runden im Hamsterrad.

Mich hat schon der Trailer fasziniert und an die Realität erinnert,

einzige Kritik, der Harleyfahrer in der zerstörten Ortschaft,

Wenn alles kaputt ist, dann fährt der allerhöchsten noch Fahrrad, oder ist dieser Zynismus gewollt.

Alles in allem, ich werden den Film anschauen.

Ciao

Marc us kölle on 15th Jun 2010 said:

Also dann müsste man aber auch die gegenseite verteilen damit sich die denkenden schüler einmal selbst ein urteil bilden können ob das alles tatsache ist nicht wahr!
Diese klimahysterie ist eine reine geschäftemacherrei und man packt euch an den Eiern deshalb auch dieses blöde kommentar von der seite selbst!
Ich finde es absurd das man immer nur die schuld am menschen sucht macht euch mal gedanken wofür c02 eigentlich wirklich gebraucht wird und wie hoch der "Tatsächliche Gehalt in der Atmosühäre ist dann könnt ihr weiterlabern!

Dr Ralf Sonntag on 3rd Jun 2010 said:

Ich denke es ist ein guter, notwendiger und aufrüttelnder Film. Ich fände es wichtig, dass er z.B. als DVD an Schulen etc weitergegeben wird.

Dr Ralf Sonntag on 3rd Jun 2010 said:

Ich denke es ist ein guter, notwendiger und aufrüttelnder Film. Ich fändev es wichtig, dass er z.B. als DVD an Schulen etc weitergegeben wird.