Lizzie Gillett

Produzentin
crew - Lizzie Gillett

Biography:

Location:

An meinen Schreibtisch in Camden Town gefesselt

Filme:

The Age of Stupid - warum tun wir nichts?

Zeit, die ich mit dem Film verbracht habe:

5 Jahre

Flugzeug, Jeep, Bus oder Fahrrad:

Fahrrad. Das Fortbewegungsmittel, mit dem man die meiste Zeit sparen kann.

Ursprüngliche Verbindung zu Stupid:

Habe Franny im Internet nachgestellt

Besondere Momente:

Als wir die Hauptdarsteller gefunden haben

Angst vor:

Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen, die unsere Premiere ruinieren könnten

Bekenne mich schuldig, weil:

Ich auf vielen Parties betrunkene Reden über den Klimawandel geschwungen habe

Biography:

Von der Lokalreporterin zur Produzentin eines erfolgreichen Dokumentarfilms (Daumen drücken!)

Um einen Job bei einem lokalen Fernsehsender zu bekommen, musste ich ein bisschen bluffen. An meinem ersten Tag habe ich den Dekan der Kathedrale interviewt und ihn gefragt, was es mit seiner kontroversen Entlassung wegen des Knabenchors auf sich hat. Dann gab man mir im Verlauf dieser Woche einen 'richtigen' Job als Reporterin. Es machte mir einen Riesenspaß, täglich drei Stories zu finden, darüber zu berichten, sie zu drehen, zu schneiden und den Text dafür zu schreiben.

Ross, mein wirklich inspirierender und auch ein wenig furcheinflößender Chef, wollte eine Sportsendung auf die Beine stellen. Ich war die sportlichste Frau beim Sender (was echt nicht viel heißen sollte!) und daher auch die naheliegendste Kandidatin für den Job.

'The Score' war meine wöchentliche einstündige Sendung. Es war keine der üblichen Sportsendungen, denn wir berichteten auch über Ballet, über Basketballspieler im Rollstuhl. Schwimmwettbewerbe von 5jährigen bekamen von uns dieselbe Aufmerksamkeit wie Fußball.

Als Ergebnis dieses kleinen lokalen Erfolgs machte ich mich dann irgendwann auf den Weg nach London und hoffte, einen Job als Regisseurin bei The Bleep (vergleichbar dem 'Weltspiegel') zu bekommen. Also, naja ... Das ist nicht direkt passiert (inzwischen bin ich dankbar dafür, aber damals fand ich es ziemlich beschämend). Statt dessen bekam ich einen Job als Sekretärin.

In einem einzigen Jahr bewarb ich mich für 300 Jobs, bekam aber nicht einen einzigen davon. Dafür durfte ich einen Monat lang als unbezahlte Volontärin für The Bleep arbeiten (irgendwie war ich besessen von dieser Sendung!) und hielt das schon für meinen großen Durchbruch. Aber in Wirklichkeit ging es darum, dass ich mit acht anderen Aspiranten in einem winzigen Büro die tägliche Post für die Watchdog Show bearbeiten durfte.

Lesen Sie Frannys Artikel englisch im Guardian. Ich hatte die letzten Karten (naja, vielleicht waren es nicht wirklich die letzten, aber ein bisschen künstlerische Freiheit ist ja wohl erlaubt) für die Premiere von 'Drowned Out' bekommen und viele Tränen vergossen. Meiner Ansicht nach war das der beste Dokumentarfilm, den ich je gesehen habe. So tief und so brillant auf so vielen unterschiedlichen Ebenen!

Dann stellte ich Franny im Internet nach und fing im September 2008 als Volontärin für sie an. Nach einem Monat arbeitete ich fulltime für sie. Aber weil es nicht genug Geld dafür gab, musste ich mir noch einen zweiten Job besorgen. Danach machte ich zwei Jahre lang die Werbung für McLibel und Drowned Out. Schließlich beförderte mich Franny bei The Age of Stupid (was damals übrigens noch 'Crude' hieß) zur Koproduzentin. Und von diesem Moment an wurde mein Leben glücklicherweise vom Stupid Biest übernommen.

Am Ende des Jahres 2008 ging ich wieder zurück nach New Zealand, denn ich dachte, dass mit dem Abschluss der Dreharbeiten auch mein Job beendet wäre. Aber nein, der Stupid Monstertruck holte mich wieder ein, und jetzt arbeite ich mehr denn je für den Film.

Lesen Sie Lizzies englischer Liste: "44 der verrücktesten Sachen, die ich für den Film gemacht habe. englisch

Tagebucheinträge

Lizzie fährt heim nach New Zealand englisch
Lizzies und Frannys einziger Streit (naja, fast der einzige) englisch
Der Fahrradprotest kann die unermüdliche Produzentin nicht aufhalten englisch
Einen erfolgreichen Dokumentarfilm zu machen verlangt Opfer englisch
Eine Nahtoderfahrung in New Orleans englisch

VIDEO
(wird sich in einem neuen Fenster öffnen)

Der Soundtest geht völlig daneben englisch
Lizzie bricht in Jordanien zusammen englisch
Verhandlungen über die Geisel englisch
Der Selbstverteidigungskurs für Nigeria englisch

BILDER (klicken Sie hier, wenn Sie eine größere Ansicht haben wollen)

Stuff done:

  • McLibel, 2005, 85 Minuten. Junior Produzentin. Die verlängerte und aktualisierte Version von McLibel, die in den USA, im UK und in Österreich ins Kino kam. Der Film wurde 2005 von BBC4 und BBC2 ausgestrahlt. Er wurde außerdem weltweit an 33 Fernsehsender
  • The Damned, 2003, 70 Minuten. Junior Produzentin. Die kürzere, aktualisierte Version von Drowned Out. Wurde für PBS produziert und weltweit verkauft.
  • Draft Bill, 2004, 30 Minuten. Regisseurin/Produzentin. Ein kritischer Blick auf den Stand der Psychiatriegesetze in Großbritannien

Quotes:

  • DVD Außenseiter. Sehr hilfreich.